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Barbara Hock – Heilpraktikerin

NEURALTHERAPIE

Neuraltherapie nach Huneke –
gezielt und individuell eingesetzt.

Bei der Neuraltherapie werden kleine Mengen eines örtlichen Betäubungsmittels an ausgewählte Stellen injiziert. Je nach Beschwerdebild kann direkt im betroffenen Bereich, in einem zugehörigen Körperabschnitt oder beispielsweise im Bereich einer Narbe behandelt werden.

Welche Form infrage kommt, entscheide ich nach Untersuchung, Vorgeschichte und persönlicher Situation.

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WAS NEURALTHERAPIE AUSMACHT

Mehr als eine kurzfristige örtliche Betäubung.

Die Neuraltherapie wurde im 20. Jahrhundert von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke entwickelt. Sie arbeiteten mit örtlichen Betäubungsmitteln und entwickelten daraus verschiedene Formen der Injektionsbehandlung.

LOKALE BEHANDLUNG

Direkt dort behandeln, wo die Beschwerden sitzen.

Bei örtlich begrenzten Beschwerden kann das Lokalanästhetikum gezielt im betroffenen Bereich eingesetzt werden. Wo genau behandelt wird, richtet sich nach Untersuchung und Befund.


SEGMENTTHERAPIE

Manchmal wird auch das Umfeld der Beschwerden einbezogen.

In der Neuraltherapie werden nicht nur einzelne schmerzende Stellen betrachtet. Je nach Beschwerdebild können auch Haut- und Muskelbereiche einbezogen werden, die demselben Körpersegment zugeordnet werden.


NARBEN & SOGENANNTE STÖRFELDER

Eine Narbe kann in der Neuraltherapie ebenfalls genauer betrachtet werden.

Nach dem Konzept der Neuraltherapie können länger gereizte Bereiche oder Narben als sogenannte Störfelder betrachtet werden. Damit ist die Vorstellung gemeint, dass ein solcher Bereich Beschwerden an einer anderen Körperstelle beeinflussen könnte.


DAS ÖRTLICHE BETÄUBUNGSMITTEL

Die Wirkung an der Einstichstelle hält nur begrenzte Zeit an.

Für die Neuraltherapie werden örtliche Betäubungsmittel eingesetzt. Sie sorgen zunächst für eine vorübergehende lokale Betäubung. Die weitere Anwendung richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungskonzept.


DER VERLAUF

Nach der Behandlung schauen wir, was sich verändert.

Bei einem weiteren Termin bespreche ich mit Ihnen, wie sich die Beschwerden seit der Behandlung entwickelt haben. Danach entscheiden wir, ob eine weitere Anwendung sinnvoll erscheint oder ob eine andere Vorgehensweise besser passt.

FERDINAND & WALTER HUNEKE

Eine Beobachtung wurde zum Ausgangspunkt der Neuraltherapie.

Die Ärzte Ferdinand und Walter Huneke entwickelten die Neuraltherapie ab den 1920er-Jahren. Bei ihren Behandlungen arbeiteten sie unter anderem mit Procain, einem örtlichen Betäubungsmittel.

Eine Beobachtung von Ferdinand Huneke wurde später besonders bekannt: Er behandelte bei einer Patientin einen entzündeten Bereich am Unterschenkel. Kurz danach veränderten sich nach seiner Beschreibung auch länger bestehende Beschwerden an einer weit entfernten Körperstelle.

Das Sekundenphänomen

Eine unmittelbar nach einer Injektion beobachtete Veränderung entfernter Beschwerden bezeichnete Huneke als „Sekundenphänomen“.

Aus solchen Beobachtungen entwickelte sich auch das sogenannte Störfeldkonzept der Neuraltherapie. Das Sekundenphänomen und die Vorstellung von Störfeldern gehören zur Lehre der Neuraltherapie nach Huneke und sind nicht mit einem allgemein anerkannten wissenschaftlichen Wirkmechanismus gleichzusetzen.

In meiner Praxis in Gerolzhofen biete ich Neuraltherapie als Teil meiner naturheilkundlichen Behandlung an.

Weitere Therapieverfahren und ergänzende Möglichkeiten finden Sie hier im Überblick.

VOR DER BEHANDLUNG

Erst anschauen. Dann entscheiden.

Vor einer Neuraltherapie frage ich nach Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien und anderen möglichen Risikofaktoren. Bei neu aufgetretenen, starken oder unklaren Beschwerden kann zunächst eine ärztliche Abklärung erforderlich sein.

Neuraltherapie · Abrechnung nach Behandlungsaufwand

Ob und in welcher Form Neuraltherapie für Ihre Situation infrage kommt, klären wir im persönlichen Gespräch.